Mobile kommt zuerst

Immer mehr Menschen nutzen heute ihre Smartphones als Zugangsgerät zum Internet. Gerade im Freizeitbereich sitzen wir nicht mehr vor einem Laptop oder am Schreibtiscux-788002_960_720h, sondern rufen Webseiten über unsere iPhones oder Tablets auf. Das wiederum bedeutet für Webseiten eine neue Herausforderung.

Zwar zeigen die offiziellen Zahlen, dass die meisten Webseitenzugriffe noch über PC-Browser stattfinden, aber der Trend ist ebenfalls eindeutig: Die Zahl der mobilen Nutzer steigt. Gerade Nachrichtenseiten, aber auch Online-Shops werden nach der Arbeit benutzt, in der Bahn, im Bus oder zu Hause auf dem Sofa.

Webdesigner wären natürlich schlecht beraten, jetzt sofort die Entwicklung von Webseiten für PCs einzustellen. Aber sie sind gut beraten, von jeder Webseite eine mobile Version zu erstellen. Diese zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Seite von der Breite her auf das Endgerät angepasst ist, sich aber auch entsprechend verändert, wenn man das Gerät um 90 Grad dreht. Ein wichtiger Teil der Anpassung ist auch, Bilder entsprechend zu verkleinern ohne sie dabei zu verzerren. Bei Entwicklern spricht man dabei vom Responsive Design. Das bedeutet, dass eine Webseite erkennt, welches Gerät mit welcher Auflösung und Bildschirmgröße die Seite aufruft und dann eine entsprechend angepasste Version ausliefert.

Webagenturen müssen hier beim Design darauf achten, dass die Menüführung einfach ist. Mehrere Untermenüs sind auf Smartphones schwierig zu benutzen, deswegen muss das Menü klarer gestaltet sein. Durchgesetzt hat sich das so genannten Hamburger-Menü: Drei waagrechte Striche geben an, dass sich hier weitere Menüpunkte verbergen.

Eine weitere Herausforderung sind Formulare: Auch hier sollte es vermieden werden, Formularfelder über den Bildschirmrand hinausragen zu lassen. Das kann sehr trickreich sein, vor allem wenn man die Formulare externer Dienstleister eingebunden hat und diese ihre eigenen Designs festgelegt haben.

Die Länge einer Webseite ist heute nicht mehr sehr entscheidend. Hatte man zu Laptop-Zeiten noch davor gewarnt, dass der Nutzer nicht gerne scrollt, so ist das heute am Smartphone selbstverständlich.